Die Analyse dyadischer Daten
Neben der R-Einführung habe ich zusammen mit einem Kollegen eine Einführung in die Analyse dyadischer Daten gehalten (der vollständige, etwas langatmige Titel lautet: “Die Analyse dyadischer Daten unter besonderer Berücksichtigung des actor-partner interdependence model (APIM)”).
Was sind Dyaden? (Partnerschafts)Dyaden zeichnen sich durch drei Eigenheiten aus: (1) Dauerhaftigkeit, (2) Wechselseitige und aufeinander bezogene Handlungsmuster der Partner, (3) Zusammensetzung der beiden Partnerpersönlichkeiten (Thompson/Walker 1982: 890).
Das Problem mit dyadischen Daten ist nun, dass die Angaben der Partner (meistens) durch ihre “Nicht-Unabhängigkeit” gekennzeichnet sind. Zahlreiche statistische Verfahren setzten jedoch die Unabhängigkeit der Erhebungseinheiten voraus. Im Wesentlichen lassen sich zwei Ansätze unterscheiden, mit denen solche Daten angemessen analysiert werden können: (1) Strukturgleichungsmodelle und (2) Mehrebenenmodelle. Letztere werden (unter anderem und in der gebotenen Kürze) auf auf meinen Folien behandelt.
Von den Folien liegen zwei Fassungen vor:
- foilsdyadicdatacourse-08handout.pdf (Druckfassung)
- foilsdyadicdatacourse-08.pdf (Präsentationsfassung)
Wer sich für weitergehende Informationen interessiert, dem/der sei das Buch von Kenny et al. (2006) ans Herz gelegt: http://davidakenny.net/kkc/kkc.htm.
Literatur:
Thompson, Linda, und Alexis J. Walker, 1982: The Dyad as the Unit of Analysis: Conceptual and Methodological Issues. Journal of Marriage and the Family 44: 889–900.

